8x heimische Wildtiere

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8x HEIMISCHE WILDTIERE

im Hochschwarzwald

„AUERHAHN“

Der Schwarzwaldwald beheimatet die größte Population der Auerhähne außerhalb der Alpen. Sie zählen zu den größten einheimischen Vögeln und vor allem die Männchen fallen durch ihr schillerndes Gefieder auf. Der Auerhahn ist in stillen, lichten Nadelwäldern bzw. Mischwäldern vorzufinden.

Geringe Population: Der Auerhahn steht auf der roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands unter der Kategorie „vom Aussterben bedroht“

„EICH-

HÖRNCHEN“

Diesen fleißigen Nager trifft man sehr oft in den dunklen Tannenwäldern des Hochschwarzwaldes. Eichhörnchen gelten als zutraulich und sind leicht an ihrer typischen rot-braunen oder schwarz-braunen Farbgebung zu erkennen.

Beste Zeit für die Beobachtung: Eichhörnchen sind tagaktiv und laufen Wanderern von daher sehr häufig über den Weg. Nur bei Regenwetter verkriechen sie sich in ihre Nester.

„GÄMSE“

Vor 80 Jahren hatte man die ersten Gämsen im Schwarzwald ausgesetzt. Diese Tiere kann man sehr gut an ihrem gelblich braunen Fell, sowie an den markanten zurückgebogenen Hörnern erkennen. Gämsen sind tagaktiv und bewegen sich in einem weiträumigen Revier. Felsiges Gelände und Hochwald über 600 Meter sind das Revier der scheuen Bergziegen. Vorzufinden sind hauptsächlich rund um das Feldberggebiet.

„HIRSCH“

Der Hirsch ist eines der größten Tiere unserer Wälder. Die männlichen Artgenossen sind leicht erkennbar an ihren imposanten Geweihen. Hirsche sind dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Vorzufinden sind sie in den Wäldern, nur zur Nahrungssuche kann man sie ab und an auf Wiesen und Feldern entdecken.

Geweih: Der Hirsch wirft jedes Frühjahr sein Geweih ab. Dieses wächst Jahr für Jahr, immer größer werdend, nach.

„REH“

Als kleinste der Art der Hirsch-Familie, findet man das Reh vorwiegend in lichten Wäldern vor. Nur zur Nahrungssuche begibt sich das scheue Tier auf Felder und Wiesen. Das männliche Reh, der sogenannte Rehbock bildet ein Geweih. Dieses ist aber deutlich kleiner als das der artverwandten Hirsche.

Hände weg von Rehkitzen: Werden Jungtiere von Menschen berührt nehmen sie deren Geruch auf. Dadurch besteht die Gefahr, dass das Jungtier von der Mutter verstoßen wird.

„STOCK-
ENTE“

Die Stockente ist die größte bei uns heimische Schwimmente. Der Erpel ist gut erkennbar an seinem markanten, grünmetallisch schimmernden Kopf und seinem gelben Schnabel. Das Weibchen hat ein durchgängig hellbraunes Gefieder. Vorzufinden ist Sie hier im Hochschwarzwald an Teichen, Bächen und Bergseen.

„WALD-
AMEISE“

Waldameisen sind sehr fleißige Insekten. Sie leben in bis zu 3 Meter hohen Nestern, welche sie eigenständig aus Baumnadeln, kleinen Ästen und Moos herstellen. Der bevorzugte Lebensraum der Waldameise ist der Waldrand, denn sie bevorzugen sonnige Plätze. Somit kann man sie bei einem Waldsparziergang wunderbar bei ihrem Treiben beobachten.

Höhlenbauer: Ameisennester sind nicht nur nach oben hin gebaut, sie können auch bis zu 2 Meter tief in die Erde reichen.

„WILD-
SCHWEIN“

Gut erkennbar an ihrem braun-grauen bis schwarzen Fell, lebt das Wildschwein mit seiner Rotte in den Schwarzwald-Wäldern. Sie stellen keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum, dennoch meiden sie offene Flächen und Höhenlagen ohne Deckung. So findet man sie meistens in feuchten Laubmischwäldern.

Besonderheit: Wildschweine können den Boden aufbrechen und kommen somit an Nahrungsquellen, welche anderen Großsäugetieren nicht zur Verfügung stehen.

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2019-01-08T09:18:56+00:00